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Staatsbürgerschaft ist käuflich

Immer mehr Staaten bieten wohlhabender Klientel ihre Staatsbürgerschaft zum käuflichen Erwerb an. Malta bietet die Staatsbürgerschaft für 1,15 Mio Euro an. In UK werden 1 Mio GBP Investment von zukünftigen Staatsbürgern erwartet. Sogar Österreich bietet seine Staatsbürgerschaft gegen bares an – wobei die genaue Höhe jedoch diskret individuell verhandelt wird.

Für Bürger der westlichen Welt (EU & USA) die in mindestens 170 Länder visafrei einreisen dürfen ist ein neuer Pass in der Regel nicht notwendig. Aus steuerlichen Gründen kann es jedoch sinnvoll sein seinen Pass gegen den eines anderen Landes einzutauschen. Beispielsweise geben immer mehr US Bürger ihre Staatsbürgerschaft aufgrund der Welteinkommensregulung ab.

In Europa ist der Fall des Franzosen Gerhard Depardieu bekannt geworden der seinen französischen Pass gegen einen russischen eingetauscht hat. Prominentestes deutsches Beispiel eines Staatsbürgerschaftswechsels ist Stefan Dürr, ein nach Russland ausgewanderter erfolgreicher Milchunternehmer.

2 Kommentare zu “Staatsbürgerschaft ist käuflich

  1. Uwe Röder
    August 25, 2014

    Guten Tag,

    das Thema ist extrem wichtig. Nur habe ich für Malta andere Zahlen die um 650.000 Euro beinhaltet. Wie kommen sie auf eine derart erhöhte Zahl. Ich habe einen Wechsel definitiv vor. Aber nicht um jeden Preis

    Mfg Röder

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    • stpublius
      August 25, 2014

      Mehr als 200 Bewerber aus rund 30 Nicht-EU-Ländern wollen die Staatsbürgerschaft von Malta kaufen. Aus welchen Ländern die Interessenten stammen, wird aus Gründen der Vertraulichkeit nicht mitgeteilt. Die Regierung von Malta wurde von dem großen Andrang aus aller Welt überrascht. Sie hatte nach Angaben des britischen Senders BBC im ersten Jahr des Verkaufsprogramms nur mit etwa 50 Interessenten gerechnet. Der Inselstaat mit 420.000 Einwohnern will vorerst 1800 Staatsbürgerschaften vergeben. Laut Prognosen werden die Pässe in knapp zwei Jahren ausverkauft sein. Ende 2013 hatte die Regierung von Ministerpräsident Joseph Muscat das Pass-Verkaufsprogramm beschlossen. Ursprünglich wollte Malta seine Staatsbürgerschaft dabei für 650.000 Euro anbieten. Die Opposition schimpfte; Brüssel zeigt sich zerknirscht, stimmte aber zu. Muscat war erleichtert, aber er besserte sein Programm nach und verschärfte die Auflagen: Die Käufer müssen jetzt nicht nur 650.000 Euro in einen Staatsfonds investieren, sondern auch 350.000 Euro in Immobilien und 150.000 Euro in Staatsanleihen. Das sind insgesamt 1,15 Millionen Euro. Neu ist auch, dass die Namen der Käufer veröffentlicht werden und vor der Passvergabe zunächst eine einjährige Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wird. Bis Anfang August hatte aber laut maltesischen Medien noch kein Bewerber einen Pass bekommen. Man will die Aspiranten erst einmal ausführlich prüfen, hieß es. Für deutsche Staatsbürger rät St. Publius daher aus Kostengründen von einer Teilnahme an diesem Passprogramm ab.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 25, 2014 von und getaggt mit , , , .
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