St. Publius Corporate Services

Informationsblog für Unternehmer

StP in der WiWo

Das deutsche Journalisten die steuerlichen Gesetze und Regelungen anderer Ländern gerne diskreditieren ist bekannt. Mit seinem Artikel über Malta in der Wirtschaftswoche vom 22.5.2017 überschreitet Konrad Fischer jedoch rote Linien. Ohne fachliche Kompetenz und qualifizierte Recherche liefert er einen herablassenden Bericht über Malta und das maltesische Steuersystem.

Als Geschäftsführer der St. Publius Corporate Services Limited erlaube ich mir daher in einem offenen Brief Herrn Konrad Fischer zu antworten:

Sehr geehrter Herr Fischer, sehr geehrte Frau Wettach,

es freut mich das Sie im Rahmen Ihrer Recherche unser Unternehmen getestet haben und den Kundenservice unseres Hauses positiv erwähnten. Ich war ich jedoch über ihre abfällig gemeinte Konnotation das Herr Vibergs mit „osteuropäischem“ Akzent spreche irritiert. Das Herr Vibergs vier Sprachen auf nahezu muttersprachlichem Niveau fließend spricht und studierter Betriebswirt ist verschweigen Sie geflissentlich.

Überhaupt versuchen Sie in Ihrem Artikel zwanghaft Malta, den Premierminister, St. Publius, meine Person sowie andere in ein dubioses Licht zu stellen. Warum? Um Neid, Missgunst und Verärgerung bei den Lesern der Wirtschaftswoche zu schüren? Ist dies Ihre Art mit europäischen Partnerländern umzugehen?

Mich kann es kaum verwundern das südeuropäische Länder über die lehrermäßige Arroganz deutscher Journalisten äußerst verärgert sind! Anstatt sich über das eigene Steuersystem und die immer mehr ausartende Gängelung deutscher Unternehmer durch deutsche Behörden Gedanken zu machen versuchen Sie andere Länder schlecht zu reden. So tragen Sie persönlich zum Wahlerfolg von AFD, LePen, Trump und anderen rechtsgerichteten Strömungen bei!

Warum tätigen Sie anonyme Anrufe und geben unter der gefakten Identität eines „Christian Wemhöner“ vor Interesse an der Gründung einer Firma zu haben? Warum stellen Sie sich nicht dem offenen Dialog über unterschiedliche Steuersysteme anstatt unreflektiert andere Steuerjuristikationen zu „bashen“?

Abgesehen von Ihren verzeifelten Bemühungen Malta als Land zu diskreditieren ist Ihr Artikel in vielen Punkten sachlich falsch und Ihre Recherchearbeit oberflächlich. Als Beispiel hierfür sei Ihre Behauptung aufgegriffen unser Unternehmen sei wegen „unerlaubter Finanzdienstleistungen“ verwarnt worden. Die MFSA hat lediglich darauf hingewiesen das unser Unternehmen in Malta nicht alle lizenzpflichtigen Tätigkeiten durchführen darf. Da St. Publius ein in England lizenzierter „Corporate Service Provider“ ist besteht für St. Publius allerdings auch nicht die Notwendigkeit separat in Malta lizensiert zu sein.

Desweiteren behaupten Sie das aufgrund des „Drucks aus Deutschland“ St. Publius sein Büro in Düsseldorf geschlossen hat. Dies ist nicht korrekt. St. Publius hatte weder jemals eine Ermittlung seitens der Finanzbehörden noch waren Finanzbeamte gegen St. Publius aktiv. St. Publius hat lediglich testweise eine kleine Repräsentanz in Düsseldorf eröffnet um festzustellen ob dies seitens deutscher Mandanten positiv aufgenommen wird. Da die Mandanten von St. Publius jedoch in ganz Europa verstreut ansässig sind bevorzugen unsere Mandanten persönliche Besuche in einer Stadt ihrer Nähe im Rahmen der regelmäßigen St. Publius Europa Touren.

Daher nochmals im Klartext. Deutsche Finanzbehörden hatten zu keinem Zeitpunkt in der Vergangenheit an den geschäftlichen Aktivitäten der St. Publius Corporate Services Ltd. Kritik geäußert noch Grund „Druck auszuüben“. Ganz im Gegenteil. Der deutsche Fiskus hat St. Publius eine Steuernummer erteilt und somit die Gelegenheit alle Vorgänge St. Publius zu prüfen. Unsererseits wir mit offenen Karten gespielt! Auch die deutsche Steuerberaterkammer war in Kontakt zu St. Publius um sich um sich über das Geschäftsmodell zu informieren. Nach der Kontaktaufnahme und einer Erklärung unsererseits waren die Bedenken der Steuerberaterkammer ausgeräumt.

Abschließend möchte ich jedoch erwähnen das Ihr Artikel bei potentiellen Mandanten gut angekommen ist. Ihre künstliche „Schlechtmacherei“ ohne substanzielle Gründe ist erfahrenen Unternehmern direkt ins Auge gefallen. Wir hatten daher im Anschluß an die Veröffentlichung Ihres Artikels vermehrte Anfragen aus Deutschland. Mehr und mehr Unternehmer in Deutschland suchen – verständlicherweise – nach Lösungen die mittlerweile verfassungswidrige Steuerlast von über 50% legal zu reduzieren. St. Publius hilft hier mit internationalen, legalen und rechtlich anerkannten Unternehmensstrukturen. Ob dies Ihnen als sozialistisch eingestelltem Politikjournalisten nun gefällt oder nicht!

Ich freue mich daher Ihnen mitteilen zu können das St. Publius neben den Büros in London und Malta dieses Jahr ein Büro in Hongkong eröffnet. Vielleicht sind Sie das nächste Mal mutig genug ohne Fakenamen und Fakestory mit uns Kontakt aufzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Knappertsbusch

 

P.S. Sie möchten mit mir bzw. St. Publius direkt Kontakt aufnehmen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

 

 

4 Kommentare zu “StP in der WiWo

  1. Hermann Donnik
    Mai 28, 2017

    Die Frage ist ob sie Wirklich Journalisten sind, und wenn doch handeln sie nicht nach dem Informationsfreiheitgesetzt für Journalisten um wahrheitsgemäss ein Artikel zu veröffentlichen, ganz im Gegenteil hier wird gezielt auf das Unternehmen geschossen, um möglichst viel negative Presse an die Öffentlichkeit zu bringen.

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  2. Earp W.
    Mai 28, 2017

    über die deutsche Lügenpresse und deren Hofberichterstattung für die Regierung daf man sich gar nicht mehr aufregen. Wenn die Steuerlast nur 50% betragen würde in Deutschland wäre ja alles in Butter, aber n Wirklichkeit mit allen Steuern kommt selbst jemand mit einem Einkommen in Szeuerklasse I mit 200 EUR schon auf 50 %. Die Steuern alle aufzuzählen wäre schon zuviel die selbst ein Normalbürger zahlt. Und Trump hat vollkommen recht, Deutschland liefert in die USA zur dortigen Umsatzsteuer von höchstens 8% (manche Staaten haben weniger oder gar keine Umsatzsteuer), während die USA nach Deutschland liefert und hier 19% Umsatzsteuer anfallen. das sind 0 bis 11% Unterschied. Genau so die Arbeitslosenzahlen sind absolut getürkt, in Wirklichkeit sind in Deutschland 12 – 14 Millionen Menschen arbeitslos, gezählt werden aber nur die, die in ALG I sind, wer länger als 1 Jahr arbeitslos ist, oder über 58 Jahre wird nicht als arbeitslos gezählt, sowie alle in Hartz IV, die in irgendwelchen sinnfreien Maßnahmen sind oder Bürger die ihr Vermögenerst aufessen müssen.

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  3. Earp W.
    Mai 28, 2017

    Einkommen Steuerklasse I muss 2500 EUR sein

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  4. v. Prohaska
    Mai 28, 2017

    Lieber Herr Knappertsbusch, YOU MADE MY DAY :-)))))))))))))))))))))))))))))))))) Vielen, vielen herzlichen Dank für diesen offenen Brief an diese hirnlose Amöbe der WiWo. Es war ein Genuß Ihre Zeilen lesen zu dürfen und treffender hätte man es nicht auf den Punkt bringen können, wie Sie es geschrieben haben. Bitte haben Sie und Ihr Team einen schönen und erfolgreichen Start in die Neue Woche — Mit freundlichen Grüssen/ Yours sincerely

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Mai 28, 2017 von und getaggt mit , , .
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