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Zoll für IT-Firmen

Wolfgang und drei weitere Finanzminister beglücken ihre Mitmenschen wieder mit einer neuen Steueridee. Die Herren möchten eine „Ausgleichssteuer“ (border adjustment tax) für Internetfirmen einführen. Hierbei handelt es sich weder um Umsatzsteuern noch Ertragssteuern sondern vielmehr um eine Steuer die mit Zollabgaben zu vergleichen ist. Während andere Länder sich Gedanken über Bürokratieabbau und Digitalisierung Gedanken machen beschäftigen sich deutsche Behörden damit wie man von der Digitalisierung mehr Steuern abgreifen kann.

Das eine solche Steuer sich nicht selektiv gegen die großen Konzerne einsetzen lässt sondern letztendlich die gesamte Digitalindustrie trifft ist klar. Auch wenn der Erfolg einer solchen Steuer gering ist zeigt der Vorstoß die Mentalität in deutschen Beamtenstuben. Experten sind sich sicher das diese Steueridee ähnlich fulminat scheitern wird wie die Finanztransaktionssteuer. Staaten die auf Digititalisierung setzen (wie z.B. USA) werden ihre Internetfirmen vor protektionistischen Ideen deutscher Finanzpolitiker zu schützen wissen. Notfalls mit Zöllen auf deutsche Autos.

Die Initiative zur Einführung der Internetausgleichssteuer ist nur die Spitze des Eisbergs! St. Publius berät Digitalunternehmer und Firmengründer wie unnötige Steuerzahlungen vermieden werden können. Informieren Sie sich jetzt!

2 Kommentare zu “Zoll für IT-Firmen

  1. W. Earp
    September 19, 2017

    Hallo

    in Zeiten des Internets kann man sein Internetunternehmen dahin legen wo solche irren Einfälle von normal denkenden Menschen nicht in die Tat umgesetzt werden. Das haben diese dt. Beamten noch nicht gemerkt „Internet ist Neuland“ so Merkel vor nicht allzu langer Zeit. Hier im „Neuland“ sind diese Beamten digital stehen geblieben.

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  2. HJ Berger
    Oktober 16, 2017

    Konkret scheint es hier im Ansatz um die rund 200 Mrd. USD in Irland, dortig seitens APPLE geparkt, zu gehen, wo nur 0.55% an Steuern seitens APPLE gezahlt wurden, nunmehr 13 Mrd. Euro an Steuern (wenn’s nach der Mütze Brüssels geht …) noch einzutreiben sind. Seit überdeutlich geworden ist, dass man mit so genannten immateriellem Vermögen (Software) massiv Geld verdienen kann, ist nun vom europäischen Schlafraum aus, die Hexenjagd in Vorbereitung. Hätte ich 750 Mrd. wie Google auf der hohen Kante, würde ich bei einem Bußgeld von 2.8 Mrd. EUR seitens Brüssel einfach die Google-Suche für Europa für z.B. 6 Wochen völlig eliminieren …, damit vor Ort in den Amts- und Wirtschaftsstuben (und vor allen Dingen bei den Rechtsanwälten…) fühlbar wird, was es immateriellem Vermögen wirklich auf sich hat bzw., was passiert, wenn es plötzlich nicht mehr greifbar ist …, im Netz.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am September 16, 2017 von und getaggt mit , , .
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